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Medienmitteilung Gemeinderat Wald ZH vom 10. Oktober 2017

Ertragsüberschuss und gleichbleibender Steuerfuss für 2018 budgetiert

Das Budget 2018 der Einheitsgemeinde Wald weist einen Ertragsüberschuss von 585‘700 Franken aus. Der Steuerfuss soll unverändert auf den im letzten Jahr beschlossenen 122 Prozentpunkten verbleiben.


Die Laufende Rechnung für das Jahr 2018 weist einen Aufwand von CHF 60'477'300 (Vorjahr CHF 59'831'200) und einen Ertrag von CHF 42'763'000 (Vorjahr CHF 41'751'700) aus, so dass ein durch Steuern zu deckender Aufwandüberschuss von CHF 17'714'300 verbleibt. Bei einem unveränderten Steuerfuss von 122 %, und folglich mit einem mutmasslichen Steuerertrag von CHF 18'300'000, resultiert ein Ertragsüberschuss von 585'700 Franken, der dem Eigenkapital zugewiesen werden kann. Das Investitionsvolumen im Verwaltungsvermögen beträgt 2018 netto 7,681 Millionen Franken.

Der Finanzausgleich wird insgesamt CHF 22'317'800 (Vorjahr 21'279'300) betragen und setzt sich aus einem Ressourcenzuschuss von CHF 19'303'800 (Vorjahr CHF 18'194'900) und einem geografisch-topografischen Sonderlastenausgleich von CHF 3'014'000 (Vorjahr CHF 3'084'400) zusammen.

Mit der Beibehaltung des im Vorjahr beschlossenen Steuerfusses kann eine Verbesserung des Ergebnisses der Laufenden Rechnung, des Cashflows und somit der Eigenfinanzierung der anstehenden Aufgaben und Projekten erzielt werden. Die finanzpolitischen Ziele, welche sich der Gemeinderat über eine Finanzplanperiode von 5 Jahren gesetzt hat, können eingehalten werden.

 

Hallenbad geht wieder auf

Am 1. Dezember 2017 wird es soweit sein: Das Hallenbad kann nach etwas mehr als einjähriger Bauzeit wiedereröffnet werden.


Bis dahin werden die Haus- und Badewassertechnik saniert sowie die erste Etappe des Holzwärmeverbunds erstellt sein. Am ersten Betriebswochenende – von Freitag bis Sonntag – wird den Besucherinnen und Besuchern ein Gratiseintritt gewährt. Ein Tag der offenen Tür, an dem die neue Hallenbadtechnik und die Anlagen des Wärmeverbunds besichtigt werden können, findet Anfang 2018 statt.

Längere Öffnungszeiten
Seit 2015 gelten versuchsweise erweiterte Hallenbad-Öffnungszeiten während der Wintersaison. Von Dienstag bis Freitag ist das «Frühschwimmen» ab 06.00 Uhr möglich, am Sonntag steht das Bad bereits um 09.00 Uhr offen. Die verlängerten Badezeiten haben sich bewährt und entsprechen einem breiten Bedürfnis, weshalb sie nach Wiedereröffnung des Hallenbades definitiv eingeführt werden.

Neue Eintrittspreise
Die seit über zehn Jahren geltenden Eintrittspreise im Hallenbad werden mit der Wiedereröffnung moderat angepasst. Beispielsweise steigen die Tarife für die Jahreskarten und die Kombi-Jahresabonnemente Hallen-/Freibad um 15 bis 30 Franken.

Unterflursammelstelle
Die Abfallsammelstelle an der Friedhofstrasse kann nicht länger am bisherigen Standort bestehen bleiben - eine Verlegung ist angezeigt. Im Sinne des Grundsatzes, in den nächsten Jahren alle dezentralen Anlagen unter den Boden zu bringen, wird eine Unterflursammelstelle eingerichtet. Die behindertengerechte Anlage kommt zwischen den Hallenbadparkplätzen und der Einfahrt zum Werkhof zu stehen. Angeboten werden die gleichen Abfallfraktionen wie bisher: Grünglas, Braunglas, Weissglas, Alu/Stahlblech sowie Altkleider und neu auch eine Sammlung von Gebührenkehrichtsäcken.

 

Aus dem Gemeindehaus in Kürze

Zur Unterstützung der öffentlichen Sicherheit wird in Wald ein Ordnungsdienst eingesetzt. Von Frühling bis Herbst zirkuliert eine Securitas-Doppelpatrouille während zweieinhalb Stunden im Dorf, und zwar dreimal pro Woche, zu unregelmässigen Zeiten in den Abend- und Nachtstunden. Der Gemeinderat hat eine Standortbestimmung vorgenommen und den Ordnungsdienst auf seine Wirksamkeit hin überprüft. Mit den Patrouillen lassen sich die neuralgischen Punkte, aber auch das restliche Gemeindegebiet gezielt überwachen – bei manchen Standorten sind während eines Dienstes sogar mehrfache Kontrollen möglich. Das Securitas-Personal agiert deeskalierend, zweck- und verhältnismässig und stellt so eine gute Ergänzung zur Kantonspolizei dar. Folglich hat der Gemeinderat entschieden, den Ordnungsdienst unverändert aufrecht zu erhalten.

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Der Gemeinderat hat die sieben vom Kanton genehmigten Weilerkernzonen – Büel, Güntisberg, Hischwil, Hueb-Unterhueb, Hüebli-Aa, Raad und Ried – per Mitte September in Kraft gesetzt. Die Bewohner dieser Weiler erhalten damit neue Möglichkeiten der (Um-)Nutzung bestehender Bauten, was in der bisherigen Landwirtschaftszone unmöglich war. Ob dem Weiler Mettlen ebenfalls der Status einer Weilerkernzone zugesprochen wird, ist, wie bereits berichtet, Gegenstand eines Rechtsverfahrens.

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Infolge Wegzugs aus der Gemeinde verzeichnete das Wahlbüro zwei Vakanzen. Mit Kathrin Näf Gwerder und Luca Delle Cave wurden zwei Ersatzmitglieder bestimmt.

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Die Abfallgebühren – Grundgebühr, Sackgebühr, Grüngutabfuhr – bleiben 2018 unverändert. Bei der Grüngutabfuhr kommt es zur Änderung, dass die noch spärlich verwendeten 70-Liter-Sammelgefässe nicht mehr eingesetzt werden dürfen. Diese kleinen Plastikkübel müssen heute von den Mitarbeitenden der Kehrichtabfuhr mühsam und zeitintensiv von Hand geleert werden.

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Die Sanatoriumstrasse, von der Hittenbergstrasse aufwärts bis zum Zürcher Rehazentrum, weist im oberen Abschnitt erhebliche Unterspülungen von Mauern und Böschungssicherungen auf. Die zunehmende Verschlechterung der berg- wie talseitigen Verbauungen, sowie das Nachrutschen der ungesicherten Böschung etwas weiter unten in Richtung Wald, machen eine Sanierung unumgänglich. Das ausgearbeitete Projekt im Umfang von 310'000 Franken umfasst die Sanierung einer 70 Meter langen «Ribbert-Verbauung» sowie die Erstellung einer neuen Böschungssicherung auf einer Länge von 90 Metern.

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Eine Zustandsuntersuchung des Klärwerks zeigt, dass in den nächsten drei Jahren eine Betonsanierung des Reaktionsbeckens und der sechs Filtrationsbecken vorzunehmen ist. Gleichzeitig müssen auch die technischen Einbauten überholt werden. Aus betrieblichen Gründen kann jeweils nur ein Becken für Sanierungsarbeiten ausser Betrieb genommen werden, folglich können im laufenden Jahr die ersten zwei Becken angegangen werden. Der Gemeinderat sprach einen Gesamtkredit von 150'000 Franken und gab für die erste Etappe 50'000 Franken frei.


Dokument Medienmitteilung 10. Oktober 2017.pdf (pdf, 321.1 kB)


Datum der Neuigkeit 10. Okt. 2017